Tannenzapfen waren einmal... (Selbstgeschriebene Weihnachtsgeschichte)

Copyright liegt allein bei mir. Wer diese Geschichte gerne weiterposten möchte, darf dies gerne tun - doch ich bitte um eine Benachrichtigung, sowie eine Erwähnung über den Autor (mich). Bitte gebt diese Geschichte nicht als eure aus, denn ich habe sie mit viel Liebe geschrieben!


Es war einmal ein tiefer Wald, welcher aus unzählbar vielen, großen Tannen bestand. Gerade zur Winterzeit staunten die Menschen nicht schlecht, wenn sie vor dem Wunderwerk Natur standen und die weissen Schneedecken auf saftigem Grün betrachteten. In der kalten Jahreszeit hatten die großen Männer eine menge zu tun; schließlich galt es so viele Tannen wie möglich zu fällen, um das Weihnachtsgeschäft richtig auszukosten. Während ihrer Arbeit schwafelten sie, wieviel die Weihnacht heut zu Tage doch kostet; und dass sowieso niemand mehr an das Christkind glaubt.
Dies erhörte ein unbemerkter Gast, und liess vor Schreck seinen Sack fallen. Der 'Gast' sammelte seinen Sack wieder auf und flitzte schnell davon. Die Männer erschraken durch das laute Geräusch, doch konnten niemanden mehr erknnen. Sie vermuteten, einen Eiszapfen hinter dem Geräusch. Doch dann erblickte einer der Männer eine Walnuß. Huch, dachte er bei sich, ich könnte schwören, die lag gerade eben noch nicht hier! Er entschuldigte sich bei seinen Kollegen und verschwand etwas tiefer im Wald, um einer Spur zu folgen. Die Walnuss in seinen Händen folgte er winzig kleinen Fußabdrücken im Schnee. Was er nun sah, raubte ihm so sehr den Atem, dass auch er vor Schreck die Walnuss fallen lies. Er schenkte allem keine Beachtung mehr und verschwand aus dem Wald und kündete seinen Job. Was er sah? Er sah das Christkind. Klein, mit glanzvoller Haut und einem süßen, verspielten Lächeln. Es trug einen Sack, der war gar nicht schwer, sondern schien beinahe zu schweben! Das Christkind war umgeben von grellem Licht. Der Mann liess sich eine Weile krank schreiben. Viele, viele Jahre später kam er erneut zu dem Wald. Er schien gar nicht mehr so groß, scheinbar wurden schon viel zu viele Tannen gefällt.
Der Mann, mitlerweile über 90 Jahre alt wurde wie von Zauberhand in den Wald geleitet. Er machte Stop vor einem Baum, welcher so gar nicht in die Tannenlandschaft passte. Er stand vor einem Walnussbaum. Er war schon recht groß, aber noch nicht monströs. Er wusste, dass dieser Baum noch eine Weile verschont bleiben würde, da er nach wie vor nicht das Volumen seiner Nachbarn, den Tannen erreicht hat. Der alte Mann erblickte plötzlich ein vertrautes Gesicht. Es war das Christkind, welches ihn freundlich zulächelte. Das Christkind fasste in den Sack hinein, und wurf dem alten Mann etwas zu und verschwand. Der Mann hatte Mühe und Not, es aufzufangen. Als er dann in seine Hand sah, sah er eine Walnuss. Schon wieder! Doch dieses Mal liess er diese nicht fallen, sondern hielt sie ganz fest.
Zu Hause angekommen liess er sich in seinen Sessel fallen und umschloss die Walnuss. Am nächsten Morgen war der alte Mann verstorben. Er hielt noch immer die Walnuss fest umschlossen und sah sehr friedlich und glückselig aus. Er kannte nun die Wahrheit, und wusste dass nur Gutes auf ihn warten wird. Noch weitere viele, viele Jahre später war der Wald kein Wald mehr. Nur noch wenige Tannen standen vor Ort - doch ein Baum ragte zwischen den restlichen Bäumen hervor. Es war der Walnussbaum, welcher nach dem Tode des alten Mannes in voller Blüte empor gewachsen war. Dieser Baum durfte nicht gefällt werden, da sich Naturschützer eingesetzt haben. Während alle Tannen um ihn herum immer mehr zu verschwinden schienen, erzählte dieser Baum seine eigene Geschichte. Dieser Baum war ein Erzeugnis einer himmlischen Begegnung und schien der einzigste Zeuge zu sein. Das Dorf liebte seinen Baum und betrauerte den Verlust vieler anderer Bäume, weshalb das ganze Dorf beschloss, den Weihnachtsabend künftig zusammen unter dem großen Baum zu feiern - um die Abholzung von Bäumen zu reduzieren. Und so fand sich jedes Jahr aufs Neue ein ganzes Dorf vor einem magisch erscheinendem Baum zusammen, um gemeinsam zu singen und zu tanzen. Dieser Baum war ein letzter Überlebender seiner Mitpflanzen und steht noch heute vor Ort. Man munkelt, man könnte das Christkind dort antreffen, wenn man still und leise und mit guter Absicht  dort erscheint...

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Einfach geil!!!!!!!!!!

Rainbow hat gesagt…

Coool! Freut mich, dass dir die Geschichte gefällt!!! Danke! :-D

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